Museum für Verkehr und Technik

An diesem warmen Mittwochmorgen trafen wir pünktlich zum Einlass um 9 Uhr am Spektrum des Technikmuseums ein. Hier erwarteten uns viele verschiedene physikalische, optische oder akustische Phänomene. Lautes Gackern und „Guck mal!“ begleitete die zahlreichen Versuche vor den konvexen und konkaven Spiegeln, in denen sich die Kinder mal immer kleiner und dicker oder immer größer und dünner sehen konnten.

 

Viel Spaß machte auch das Schlagen auf eine Art Trommel, an deren rückwandiger Öffnung der Luftdruck das dahinter stehende Kind fast umpustete. Der Höhepunkt war allerdings die Hexenschaukel! In einem kleinen Hexenhaus nahmen je vier Kinder auf einer Bank Platz. Dann setzte sich das komplette Haus in Bewegung und das Kreischen der Kinder darin war weithin zu hören. Allerdings saßen die weiter fest auf ihren Bänken, während sich nur das Haus um sie herum drehte. Kurz vor 10.30 Uhr verließen wir das Spektrum und gingen ins Haupthaus des Museums. Dort stiegen wir die Pferdetreppe zur Papierwerkstatt hinauf. Dort führte uns Herr Martin in die Technik des Papierschöpfens ein. Die fertigen Ergebnisse, getrocknet und geglättet, trafen einige Tage später an der Schule ein, so dass die Schüler ihre eigenen Erzeugnisse mit nach Hause nehmen konnten. Während die eine Gruppe fleißig an den Pferdetrögen arbeitete, besuchte die andere Gruppe die Schifffahrtsausstellung. Hier konnte man Schiffsmodelle aus allen möglichen Zeiten, Ländern und Materialien bestaunen. Selbst ein Schiffsmodell, komplett aus Bernstein gebaut, war dabei. Besonderen Spaß machte es aber einigen Kindern, selbst als Steuermann auf einer Brücke zu stehen und ein Schiff virtuell durch alle Tücken entlang der Nordseeküste zu steuern.

 

Ein Teil der Kinder sah sich auch noch in der Luftfahrtschau um. Doch die gute halbe Stunde, die wir dafür Zeit hatten, reichte nur für einen Schnupperbesuch. Schließlich wollten wir alle wieder gegen 13.30 Uhr an der Schule sein, weil die Nachmittagstermine warteten. Vielleicht haben einige Schüler so viel Interesse an einem weiteren Besuch des Museums, dass sie ihre Eltern überreden können, zusammen mit ihnen hinzugehen.