Klassenfahrt der 3a nach Groß Dölln (03.09.2007 - 07.09.2007)

Nach einem bestimmt sehr aufregenden Sonntagabend mit Koffer packen und Geschichten ausmalen, trafen wir uns alle pünktlich am Ankogelbad, um mit dem von uns gemieteten Bus zur ersten Klassenfahrt der 3a zu starten. Der Blick zum Himmel ließ auch uns weinen, da es wie aus Kübeln goss und wir uns alle die Frage stellten „Haben wir auch die passende Kleidung eingepackt“. Doch nun war es zu spät und wir starteten mit einem lachenden und einem weinendem Auge in unser Abenteuer.
Die Verabschiedung bereitete uns einige Probleme, da der Bus von außen verdunkelte Scheiben hatte und dadurch die Eltern verunsichert winkten. Nachdem wir die andere Klasse aus Reinickendorf abgeholt haben ging es nun endlich auf die Autobahn, wo sich nun auch das Gefühl des Verreisen einstellte. Die typischen Fragen stellten sich ein „wann sind wir da?“, „Ich muss auf die Toilette“, etc. die wir aber durch die Vorstellung des Klassenfahrtliedes gut überbrücken konnten.
Die Fahrt näherte sich dem Ende und die ersten Schilder von Groß Dölln tauchten auf. Die Aufregung stieg und als wir endlich auf den Parkplatz ankamen, stellte sich sogar der anhaltende Regenguss für eine Weile ein. Da unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, erkundeten wir erst einmal das Gelände, das sehr großzügig angelegt war und stürzten uns dann mit riesigem Hunger auf das sehr leckere Mittagessen, das aus Senfeiern mit Kartoffeln und Salat bestand.
Nachdem wir dann unsere Zimmer eingerichtet hatten (Bettenverschieben, Koffer auspacken und Badutensilien), starteten wir unseren ersten Waldspaziergang, wobei wir die frische Waldluft in uns aufsogen und eine Menge neuer Eindrücke gewannen.
Zurück auf unserem Gelände stand schon das leckere Abendessen bereit, was aus gemischten Käse- und Wurstplatten, diversen Salaten und einem warmen Stück Pizza bestand. Zum Abschluss des Tages stellten wir den Kindern frei, sich auf dem Gelände zu beschäftigen, was die Kinder unterschiedlich nutzten. Besuch des Streichelzoos, Fußballspielen gegen 6-Klässler oder aber einfach nur die verschiedenen Winkel des Geländes weiter zu erforschen.
Gegen 21 Uhr trafen wir uns dann zum gemeinsamen Lesen in den Zimmern, wo Fr Haupt aus dem Buch „Das Sams“ vorlas. Nachdem wir einige Kinder vom Heimweh getröstet hatten, schliefen die Kinder endlich um 23:15 tief und fest und auch wir legten uns nach diesem anstrengenden Tag genüsslich in unsere Betten.

Der Dienstagmorgen begann recht früh und wir starteten beschwingt in den Tag, da uns die Sonne in die Zimmer strahlte und wir dadurch unsere geplante Waldwanderung mit gutem Gewissen durchführen konnten. Das sah jedoch nach dem reichhaltigen Frühstück anders aus. Dicke Regenwolken standen am Himmel, doch wir wagten den Ausflug mit unserer versierten Försterin. Jedoch brachen wir den Ausflug nach einer Stunde ab, da es nicht aufhören wollte zu regnen. Völlig durchnässt kamen wir nach 1 ½ Std in unserem Quartier an und hatten nun das Problem die nasse Wäsche zu trocknen. Dabei entdeckten wir unseren Gruppenraum, der nun nicht nur als Aufenthaltsraum, sondern auch als Wäschelager diente. Entlohnt wurden wir durch das wieder sehr lecker zubereitete Essen, was aus verschiedenen Pastasorten, Soßen und Salat bestand. Nachdem Mittagessen blieben wir auf dem Gelände, da die Wetterwechsel im zehn Minuten Takt stattfanden. Wir nutzten die Regenzeit, um im Gruppenraum zu spielen, oder die Sonnenzeit draußen zu genießen. Beim Abendessen stellte sich dann heraus, dass uns Tim höchstwahrscheinlich verlassen muss, da er sich sehr krank fühlte. Wir versuchten alles in unserer Kraft stehende, um dies zu verhindern, kamen aber leider zu dem Entschluss, das Tims Vater vorbei kommen sollte um ihn abzuholen. Das Jungenzimmer war sehr traurig bei der Verabschiedung von Tim, bekamen dann aber Marius als neuen Zimmergenossen dazu.
Um 21 Uhr las Frau Haupt wieder aus dem Buch von Paul Maar vor und das Heimweh der Kinder beim Schlafen gehen hielt sich auch in Grenzen. Nachtruhe war gegen 22:3o Uhr.
Der Mittwoch begann wieder mit Sonnenschein und wir gingen vergnügt zum Frühstück. Wir aßen uns die Bäuche voll und starteten dadurch mit voller Kraft in den Tag. Die nassen Sachen waren getrocknet, das Chaos beseitigt. Den Vormittag verbrachten wir mit dem Basteln der Kiwido Bälle, wo die Kinder viel Geschick bewiesen und unsere Geduld erprobt wurde. Zum Mittag gab es Bohneneintopf, der zuerst widerwillig, jedoch dann mit viel Hunger verschlungen wurde. Den Nachmittag verbrachten wir am See, der von mutigen Kindern sogar zum Baden benutzt wurde. Beim gemeinsamen Fußballspielen zeigten die Jungs und Mädchen, dass man auch im Zuckersand Fußballspielen kann.
Danach versammelten wir uns zum gemeinsamen Wandern rund um den Groß Vätersee, um dann völlig ausgehungert den Abendbrottisch zu überfallen, der aus einem Grillabend bestand.
Gestärkt vom leckeren Essen ging es nun auf Schatzsuche und anschließender Nachtwanderung, wo die Taschenlampen zum Einsatz kamen. Um halb zehn trafen wir uns dann wieder zum gemeinsamen Lesen und gingen befriedigt und müde zu Bett.
Am Donnerstag wurden wir mit Sonnenschein belohnt und starteten unsere zweite geführte Waldwanderung. Wir sammelten Pilze, die wir am Abend verspeisten, grillten in der Waldschule Würstchen und Stockbrot und kamen völlig erschöpft und glücklich in unserem Hause an. Die Aufregung der Kinder war zu spüren, da es nun ans Kofferpacken ging und somit auch der Startschuss für die morgige Heimfahrt gegeben wurde.
Zum Abendbrot wurden wir mit Eierkuchen verwöhnt, die wir dankbar und mit viel Geschmatze verdrückten. Zum gemeinsamen Pilze Essen und Singen des Klassenfahrtliedes trafen wir uns zur nächtlichen Stunde am See und gingen dann nach unserer Abendlektüre ins Bett, wo wir uns alle auf den morgigen Tag freuten.
Der Freitagmorgen war von Packen und Aufräumen bestimmt. Stolz stellten wir fest, dass wir alles im Griff hatten und wir den Bus pünktlich betreten konnten.
Angekommen am Ankogelbad wurden wir herzlich empfangen und gingen erschöpft aber zufrieden ins Wochenende.

 

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