Klassenfahrt der 4c und 5d nach Kronach 2008

Der erste Tag in Kronach

 

Wir trafen uns um 7.30 Uhr am Ankogelbad mit unserem Gepäck. Um Punkt 8.00 Uhr kam der Doppeldeckerbus. Alle liefen mit den Eltern hinüber zum Bus und der Busfahrer Jürgen, der recht unfreundlich war, was wir aber erst auf der Fahrt bemerkten, lud die Koffer, Spiele und Süßigkeiten ein. Um 8.00 Uhr fuhren wir dann gemeinsam mit der Klasse 5d los. Wir fuhren zwei Stunden, dann machten wir eine halbe Stunde Pause, auf einem Rastplatz, der Osterfeld hieß. Eine Rutsche gab es dort auch. Viele Kinder rutschten und unser Lehrer Herr Durek fotografierte uns dabei. Allen machte es sehr viel Spaß. Die Fahrt dauerte ca. 5 Stunden. Als wir angekommen waren, warteten wir noch auf unser Gepäck vor dem Reisebus. Robin weinte, weil ihr Gepäck verschwunden war. Alle versuchten sie zu trösten. Später stellte sich heraus, dass ein Junge aus der 5d ihr Gepäck hatte. Robin war also wieder glücklich.
Als jeder endlich in seinem Zimmer eingetroffen war, deren Namen wir uns vorher ausgedacht hatten, fingen alle an ihre Sachen auszupacken. Wir bezogen unsere Betten und richteten unsere Schränke ein. Um 15.00 Uhr trafen wir uns alle im Klassenraum, um zu besprechen, was wir wann unternehmen wollten. Frau Henke schrieb mit, was Herr Durek uns erzählte. Um 7.00 Uhr sind wir jeden Tag aufgestanden. 8.00 Uhr gab es Frühstück. Der Tischdienst musste 10 Minuten früher da sein, um den Tisch zu decken. Mittagessen gab es immer um 12.15 Uhr, also musste der Tischdienst 12.05 Uhr da sein und Abendbrot gab es um 18.00 Uhr. Das schrieb Frau Henke als erstes an die Tafel.

Am Montag um 17.00 Uhr machten wir eine Floßfahrt. Alle Kinder schrieben sich den Wochenplan auf und gingen in ihr Zimmer. Um 16.00 Uhr trafen wir uns vor dem Schullandheim. Wir gingen dann erst auf einen Spielplatz, weil es noch zu früh zum Floß fahren war. Plötzlich fing es an zu donnern und zu blitzen. Schließlich gingen wir zum Floß fahren und es hörte langsam auf zu gewittern.
Auf dem Floß fuhren wir dann ca. 1 Stunde.
Da es schon spät war, wollten unsere Lehrer und wir eine Abkürzung nehmen und wir liefen deshalb durch sehr hohes Gras. Als wir schon fast zurück waren, fing es plötzlich an wie aus Eimern zu schütten. Wir rannten alle zusammen ins Schullandheim zurück. Um 18.30 Uhr kamen wir dort an und aßen Abendbrot. Es gab Nudeln Bolognese. Nach dem Abendbrot haben wir alle in einer Gemeinschaftsdusche geduscht.
Frau Henke sagte dann uns allen, wo die „Gute-Nacht-Geschichte“ stattfinden sollte. Sie fand im „Wissen“-Zimmer um 21.00 Uhr statt. Sie las uns eine Geschichte vor, anschließend sind wir schlafen gegangen.

Das war der erste aufregende Tag unserer Klassenfahrt.

 

Sandy, Alena und Julia 4c

 

Der zweite Tag in Kronach


Der zweite Tag war angebrochen, Frau Henke weckte uns alle um 7:00 Uhr durch Musik. Um 8:00 Uhr gab es Frühstück. Als alle Kinder fertig waren, machten wir uns auf den Weg zur Burg Rosenberg. Wir sollten alle unsere Taschenlampen mitnehmen. An der Burg angekommen führte uns eine alte Dame, die Inge Schleicher hieß, durch die Burg und erklärte uns, welche Bedeutung das Gesicht vorne am Burgtor hatte. Es bedeutete: „Ätsch hier kommt ihr nicht rein!“
Dann gingen wir weiter zum Burgfried, der 35 Meter hoch war. Danach liefen wir weiter zu einem Brunnen, welcher 45 Meter tief war. Nun gingen wir zu einem Geheimgang. Vor dem Geheimgang zündeten wir Kerzen an und schalteten unsere Taschenlampen ein.
Der Geheimgang war dunkel, eng und feucht. Wir liefen 45 Stufen nach unten und 80 nach oben. Manche Kinder hatten Angst. Als wir den Geheimgang verließen, machten wir ein Klassenfoto und gingen wieder in die Jugendherberge. Plötzlich fehlten Frau Henke und sieben andere Kinder. Wir warteten ca.15 min auf sie, aber wir fanden die anderen nicht.
Schließlich gingen wir zur Jugendherberge zurück. An einer Kreuzung sahen wir sie wieder und gingen gemeinsam zur Hammermühle. Dort aßen wir um 12:15 Uhr Mittag. Nach dem Mittagessen war 2 Stunden Mittagspause. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Schwimmbad. Wir liefen ca. 20 Minuten bis dorthin. Im Schwimmbad angekommen zogen wir uns aus und sprangen ins Wasser. Frau Henke und Herr Durek rutschten genau wie alle anderen Kinder. Leider hatte Julia vor der Rutsche Angst. Deswegen rutschte Herr Durek mit ihr zusammen. Wir tobten uns alle aus und hatten alle sehr viel Spaß. Manche Kinder spielten auch mit Herrn Durek Volleyball. Nach drei Stunden Badespaß gingen wir zur Jugendherberge zurück. Um 18:00 Uhr gab es Abendessen, danach durften wir ein EM-Spiel gucken. Zum Schluss las uns Frau Henke etwas vor, anschließend putzten wir die Zähne und gingen ins Bett.

 

Antonia, Linea, Silva und Marc 4c

 

Der dritte Tag in Kronach

Wir wurden wie immer jeden Morgen mit dem Guten-Morgen-Lied geweckt, das hieß „Traumzauberbaum“, welches uns Frau Henke vorspielte und vorsang. Alle standen um 7 Uhr auf, dann putzen wir unsere Zähne und wuschen uns. Vier Jungs hatten Tischdienst und mussten den Tisch um 8 Uhr fertig haben. Nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und liefen zum Klettern. Wir liefen ca. 15 Minuten bis zum Kletterturm auf dem Gelände der Landesgartenschau.
Als wir angekommen waren, wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, in jeder Gruppe waren ca. 9 Kinder, die Kletterzeit dauerte 45 Minuten pro Gruppe. Man musste immer zu dritt sein, weil einer klettert und die anderen beiden sichern das Seil. Herr Durek machte vorher noch ein Foto von uns und dann ging es los. Diese Kletterwände waren in Farben aufgeteilt, die unterschiedlich hoch waren, max. 14m.
Gelbe Wand = noch einfach
Weiße Wand= mittel schwierig
Blaue Wand = schwierig
Draußen war auch noch eine Wand, die war am tollsten. Bei dem Turm konnte man ganz noch oben steigen und hatte eine besonders schöne Aussicht. Als alle Gruppen fertig waren, bezahlte Herr Durek und wir liefen zurück zum Schullandheim. Da bereitete der Tischdienst das Essen fürs Mittag vor. Anschließend machten wir zwei Stunden Mittagspause, da konnte man schlafen oder sich leise beschäftigen.
Danach liefen wir zur Sommerrodelbahn. Herr Durek gab jedem Kind von uns fünf Karten, die sollten für den Nachmittag reichen. Am Anfang wurde man hoch gezogen, dann kamen Kurven und zum Schluss ging es schneller runter bei der Sommerrodelbahn. Das war ein Riesenspaß und wir wollten gar nicht mehr gehen. Manche haben sich dann noch von ihrem Taschengeld Karten gekauft. Wir liefen wieder nach Hause, nahmen aber dieses Mal einen anderen Weg an Pferden vorbei und quer durch das Gelände. Anschließend hatten unsere Jungs und Mädchen noch ein Fußballspiel gegen die 5d, die auch mit uns auf Klassenfahrt gekommen war, die von uns immer „Meckerklasse“ genannt wurde. Wir haben leider nicht gewonnen. Anschließend deckte der Tischdienst den Tisch fürs Abendessen. Danach duschten wir uns noch und zwei Mädchen von uns tanzten unter der Dusche einen Tanz. Diesen Tanz nannten sie „Hühnertanz“, der ihnen gerade eingefallen war zu unserm Lied, das wir immer morgens am Frühstückstisch gesungen hatten. Es hieß: „Mein Hahn ist tot“. Wir machten uns bettfertig und Frau Henke las uns noch eine Gutenachtgeschichte vor. Danach kam Herr Durek zu uns, zeigte uns Bilder von diesem Tag und anschließend war Bettruhe.

 

Noreen, Stefanie, Lisa und Julian 4c

 

Der vierte Tag in Kronach

Am Donnerstag wurden wir wie immer um 7.00 Uhr von Frau Henke geweckt. Danach haben wir uns angezogen. Um 7.50 Uhr musste der Tischdienst den Tisch decken. Als der Tischdienst den Tisch gedeckt hatte, kamen die anderen Kinder um 8.00 Uhr zum Frühstück. Als alle mit dem Frühstück fertig waren, kam der Bus und brachte uns ins Flößermuseum in Unterrodach. Dort begrüßte uns ein sehr netter Mann. Wir guckten zuerst einen Film, der vom Floßfahren handelte. Als der Film zu Ende war, führte er uns im Museum herum. Er zeigte uns an einem Modell, dass man sogar auf einem Floß wohnen kann, und das längste Floß der Welt, das 400 m lang und 50 m breit war. Als die Führung zu Ende war schenkte der Mann jedem eine Postkarte. Dann liefen wir ins Schullandheim, weil Herr Durek beschlossen hatte zu wandern. Wir wanderten über den Kreuzberg, dessen Wanderweg ca. 7,5 km lang war. Als wir endlich da waren, musste der Tischdienst auch schon um 12.05 Uhr den Tisch decken. Anschließend kamen die anderen auch um 12.15 Uhr zum Mittagessen. Nach dem Mittagessen war bis 15.00 Uhr Mittagsruhe auf unseren Zimmern. Um 15.00 Uhr trafen wir uns auch unten in der Halle. Als alle unten waren, gingen wir in die Stadt und wir teilten uns in Gruppen ein. Anschließend gingen wir in Gruppen davon und konnten uns irgendetwas kaufen. Um 17.00 Uhr trafen wir uns wieder. Herr Durek spendierte uns dann allen noch ein Eis. Anschließend wollten die Jungs schnell wieder zurück um Fußball zu gucken, weil um 18.00 Uhr Anpfiff des EM-Spiels war. Also guckten die Jungs mit einigen Mädchen in einem extra Raum um 18.00 Uhr Fußball. Leider hatte Deutschland 2:1 gegen Kroatien verloren. An diesem Tag gab es kein Abendbrot sondern ein Buffet. Als das Fußballspiel dann zu Ende war (ca. 20.00 Uhr) ging die Party los. Justus hatte den DJ-Job und war für die Musik zuständig. Die anderen tanzten. Wir bekamen auch noch Preise für die ordentlichsten Zimmer. Adrian und Justus bekamen noch einen zusätzlichen Preis, weil sie auf einem Arbeitsbogen alles richtig hatten. Nur Julius hatte nicht so viel Spaß, weil er nicht tanzen konnte, da sein Fuß vom wandern immer noch schmerzte. Wir hatten alle sehr viel Spaß bei der Feier.
Zum Schluss hatte auch Julius sehr viel Spaß. Dann gingen alle um 23.00 Uhr ins Bett, weil wir leider am nächsten Tag nach Berlin zurückfahren mussten.

 

Wiebke, Sven und Adrian 4c

 

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