Klassenfahrt der 6b nach St. Peter Ording (04.06.2007 - 12.06.2007)

Um die Grundschulzeit abzurunden, machten sich 13 Mädchen und 13 Jungen der Klasse 6b mit ihrer Klassenlehrerin Heidi Riepert sowie ihrer Mathematiklehrerin Sylva Langweiler auf an die Nordsee.
Es sollte eine „tolle“ Abschlussreise werden und das wurde sie auch!
Mit guter Laune und voller Erwartungen stiegen wir in den Bus. Unser Busfahrer suchte sich allerdings eine eigenartige Route aus, so dass wir nicht nach geplanten sechs, sondern erst nach knapp acht Stunden unser Ziel erreichten.
Schnell bezogen wir das Haus Störtebeker, stärkten uns mit Abendbrot und wanderten anschließend an den Strand. Obwohl wir nach drei Minuten auf dem Deich waren, war von Strand und Wasser nichts zu sehen. Es galt erst einmal eine halbe Stunde zu laufen. Leider war Ebbe, aber sofort wurden die ersten Muscheln gesammelt. So hatten sich viele Kinder den Nordseestrand nicht vorgestellt. Trotz der Lauferei waren aber fast alle begeistert.
Ab dem 14. Juni brannte die Sonne heiß. Unsere langen Hosen oder gar Pullover brauchten wir die ganze Zeit über nicht. Manchmal dachten wir, wir wären in Spanien, so heiß war es.
Am liebsten hätten wir uns oft in die Nordseefluten gestürzt, aber tagsüber war im Regelfall Ebbe und auch Quallen verleideten dBaden. Gut, dass es auch ein Schwimmbad gab.
Unsere Ausflüge führten uns in Bernsteinmuseum, wo jeder seinen eigenen Stein schleifen durfte, nach Tönning ins Multimar, wo man alles über die Nordsee erfahren konnte, in des Westküstenpark und in den Freizeitpark Tolk, der viele Attraktionen bot.
Einmal führte uns eine lange Wanderung vom Tümmlauer Koog (12 Kilometer) zurück zum Jugenddorf. Zuerst wanderten wir auf dem Deich zwischen den Schafen, dann entlang des breiten Strandes bis zur Kilometerbrücke. Dort gab es zur Stärkung und Aufmunterung ein Eis, denn vier Kilometer waren nun noch zurückzulegen. Obwohl wir alle erschöpft im Jugenddorf ankamen, bereute niemand diese Wanderung, denn es gab viel zu sehen und zu erleben.
Nach neun Tagen hieß es Abschied nehmen.
Die gepackten Koffer standen vor dem Jugenddorf und wir warteten auf unseren Bus. Als er vorfuhr, erkannten wir unseren Busfahrer. Noch einmal wollten wir keine Umwege fahren. Denn wenn die Reise auch schön war, nun wollten wir auf schnellstem Wege nach Hause. Frau Langweiler, die sich in dieser Gegend sehr gut auskennt, übernahm das Kommando und navigierte. So erreichten wir trotz zwei Pausen pünktlich Berlin.

 

Heidi Riepert

 

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