Unsere Evaluationen: Schulinterne Qualitätssicherung

Was bedeutet „Evaluation“?
Die Fortschreibung unseres Schulprogramms liegt vor, es beschreibt Vorhandenes, schon Funktionierendes, beinhaltet aber auch Pläne und Ziele, die wir erreichen wollen. Nun gilt es, sich an die weitere Umsetzung zu machen, die geplanten Vorhaben, die gesteckten Ziele zu erreichen.


Doch erzielen wir mit unseren Vorhaben und deren Umsetzung auch die gewünschten Effekte?


Hier nun setzt die Evaluation, das Überprüfen ein. Per Definition ist Evaluation „die systematische Untersuchung des Nutzens oder des Wertes eines Gegenstandes“ (GfE 2000). Sie dient also der Begutachtung, aber auch der Qualitätsentwicklung. Zudem kann die Evaluation formativ, also prozessbegleitend, oder summativ, im Nachhinein, durchgeführt werden.


Evaluation im Schulbereich ist in vier Bereichen möglich:

  1. Input aller in das System eingehenden Faktoren = stetige Bestandsaufnahme
  2. Prozess Unterricht, Schulleben, Interaktion von Schülern/Lehrern
  3. Output Ergebnisse schulischer Arbeit, Schüler/Lehrer-Leistungen, Image
  4. Kontextfaktoren, die im Umfeld der Schule wirken und einen indirekten Einfluss haben; z.B. Migration, Arbeitslosigkeit

An unserer Schule werden vorrangig die Bereiche Prozess und Output zur systematischen Untersuchung herangezogen, da sie sich mit den im Schulprogramm vorkommenden Inhalten beschäftigen.

 

Wie geht man dabei vor?

Evaluation bedient sich verschiedener Instrumente und Methoden und dient damit in erster Linie der Qualitätsverbesserung von Unterricht und Erziehung. Auch führt sie zur weiteren Fortschreibung, zur Überarbeitung, zur Veränderung und Verbesserung des Schulprogramms.


Es werden folgende 7 Phasen bei jedem Evaluationsvorhaben durchlaufen:

  1. Auswahl und Formulierung eines spezifischen Bereichs
    (= Programmelemente)
  2. Festlegung von Indikatoren (sichtbaren Teilzielen), die anzeigen, ob
    • eine bestimmte Entwicklung,
    • eine bestimmter Zustand, oder
    • ein bestimmtes Ergebnis erreicht wurde
  3. Übersetzung der Fragestellung in einen Untersuchungsplan
    Auswahl von
    • Untersuchungsvariablen
    (= Inhaltsbereiche in der empirischen Forschung)
    • Methodenwahl
    • Untersuchungsdesign
    • Stichprobenauswahl
    • Festlegung des Erhebungsverlaufs
    • Pretest ( = Probeuntersuchung)
  4. Datenerhebung und –eingabe
  5. Datenauswertung und –aufbereitung
  6. Interpretation /Ableitung von Konsequenzen
  7. Präsentation.

Sämtliche Evaluationsberichte stehen hier zum Herunterladen bereit.